Ersan Dağlı, Vorsitzender des Vorstands von Dağlı Sigorta, betonte, dass die Versicherungsbranche in Gesetzen und Regelungen die politischen Einflüsse reduzieren sollte. Er erklärte, dass die Regelungen im Rahmen des 30. Artikels des Versicherungsgesetzes auf wissenschaftlichen Daten wie mathematischen Berechnungen und aktuarischen Analysen basieren sollten und von politischen Sorgen völlig unabhängig sein sollten.
Technische und objektive Bewertung gesetzlicher Regelungen
Dağlı betonte, dass Aktualisierungen der Versicherungsprämien für den von ihnen geführten Sektor von entscheidender Bedeutung seien und dass diese Regelungen ausschließlich unter Berücksichtigung gesetzlicher und technischer Anforderungen erstellt werden sollten. Er äußerte den Eindruck, dass das Finanzministerium die bestehenden Regelungen im Einklang mit Wahlen und Referenden bewertete und teilte die Ansicht, dass dieser Zustand auch während der bevorstehenden Wahlen am 6. Dezember fortbestehen werde.
Dağlı erklärte, dass dieser Ansatz die Hoffnungen für Regelungen im Sektor verringere und sagte: „Das Jahr 2026 birgt das Risiko, ein verlorenes Jahr für die Versicherungsbranche zu werden“. Die Verschiebung von Tarifaktualisierungen auf einen späteren Zeitpunkt würde ebenfalls negative Auswirkungen auf den Sektor haben, die sich in den kommenden Jahren deutlicher zeigen würden.
Nichtanwendung von Gesetzen und die Verantwortung der Branche
Dağlı brachte auch seine Kritik an der Nichtanwendung bestehender Gesetze zum Ausdruck und wies darauf hin, dass die durch die steigende Zahl von Verkehrsunfällen verursachten materiellen und immateriellen Verluste den Versicherungsunternehmen angelastet werden. Er erklärte, dass die Versicherungsbranche nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die Bürger, die Wirtschaft und die öffentlichen Finanzen eine große Sicherheit darstellt.
Dağlı erklärte, dass sie sich ihrer Verantwortung im Sektor bewusst seien und ihre Unternehmen schützen wollen. Er betonte, dass sie weiterhin für eine nachhaltige Versicherungsbranche kämpfen würden. Technische Probleme müssten aus der politischen Diskussion herausgenommen und mit effektiveren und wissenschaftlichen Lösungen angegangen werden.
Am Ende seiner Ausführungen stellte er die potenziellen Probleme in der Versicherungsbranche in Frage, falls die Teuerungsrate nicht auf die Mindestlöhne übertragen werde. Dağlı bezeichnete dies als „eine 10-Punkte-Frage“ und gab einen alarmierenden Hinweis.
Quelle: www.yeniduzen.com







