Der Abgeordnete der Republikanisch-Türkischen Partei (CTP), Asım Akansoy, hat in den letzten Tagen wichtige Erklärungen zu den zunehmenden Fällen von Gewalt gegen Frauen abgegeben. Akansoy betonte, dass solche Fälle nicht nur auf die Täter beschränkt betrachtet werden sollten, sondern dass auch die zugrunde liegenden Mängel in der öffentlichen Politik nicht ignoriert werden dürfen.
Unzulänglichkeiten der Schutzmechanismen für Frauen
Akansoy äußerte, dass einer der Hauptgründe für den Anstieg der Gewalt gegen Frauen die unzureichende Nutzung von Mechanismen zum Schutz von Frauen sowie die Unfähigkeit der Regierung, ihre Verantwortung in dieser Angelegenheit zu übernehmen, sei. Er stellte fest, dass die nach jedem Gewaltvorfall getätigten Erklärungen nicht ausreichend sind und dass in solchen Fällen keine notwendigen Maßnahmen ergriffen wurden. Er betonte, dass das Lebensrecht von Frauen eine Notwendigkeit eines sozialen Staates ist.
Vorschläge und Lösungsansätze
Akansoy wies auch auf die Schritte hin, die zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen unternommen werden müssen. In diesem Zusammenhang verlieh er der Notwendigkeit, die Anzahl der Frauenhäuser zu erhöhen, die Schutzmechanismen für Opfer von Gewalt wirksam zu gestalten und die Bildungspolitik aus der Perspektive der Geschlechtergerechtigkeit neu zu gestalten, Ausdruck. Zudem betonte er die Bedeutung der Anwendung einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt und die Bereitstellung angemessener Ressourcen in diesem Bereich.
Akansoy äußerte, dass Gewalt gegen Frauen nicht als Schicksal oder als Einzelfälle wahrgenommen werden sollte. Er erklärte, dass diese Situation das Ergebnis von seit vielen Jahren ignorierten Sozialpolitiken und zunehmenden Ungleichheiten sei. Die Aufgabe des Staates sei es nicht, von Frauen Geduld zu erwarten, sondern wirksame Schutzpolitiken dringend umzusetzen.
Weiterhin fügte er hinzu, dass die CTP sich entschieden gegen die Normalisierung von Gewalt gegen Frauen einsetzen werde und die Lebensrechte von Frauen, das Recht auf Gleichheit und das Recht auf ein sicheres Leben weiterhin verteidigen werde. Er betonte, dass eine starke Demokratie nur in einer Gesellschaft möglich sei, in der Frauen frei und sicher leben können.
Quelle: www.yeniduzen.com







