Ein tragisches Mordereignis im Dorf Aygün, das zur Gemeinde İskele gehört, hat auf der Insel große Trauer ausgelöst. Die 61-jährige Saliha Özkol wurde von ihrem 71-jährigen Ex-Ehemann M.A. im Hof ihres Hauses erstochen. Der Vorfall trat als Folge von jahrelangen gewalttätigen Übergriffen auf und verdeutlicht die Unzulänglichkeiten der Sicherheitsmaßnahmen.
Der Vorfall ereignete sich am 7. September 2026, gegen 06:40 Uhr. Trotz einer gerichtlichen Unterlassungsverfügung ging M.A. zu seiner Ex-Frau. Als Saliha Özkol ihren Ex-Mann in ihrem Haus sah, reagierte sie und daraufhin verletzte M.A. sie mit dem Messer schwer. Während Saliha Özkol sofort zusammenbrach, floh M.A. vom Tatort.
Nach dem Vorfall informierten Saliha Özkol’s Angehörige die Polizei und Rettungskräfte über die Situation. Das eintreffende Rettungsteam stellte fest, dass Özkol am Tatort bereits verstorben war. Daraufhin errichtete die Polizei eine Sicherheitszone am Tatort und leitete Maßnahmen ein, um M.A. zu finden.
Die Polizei fand M.A. in seiner Wohnung im Ağıllar-Viertel von Gazimağusa, wo sie entdeckten, dass er sich selbst mit einem Messer verletzt hatte. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, dort einer Notoperation unterzogen und anschließend auf der Intensivstation behandelt. M.A.’s Zustand bleibt kritisch.
Während der von den Behörden eingeleiteten Untersuchung stellte sich heraus, dass M.A. zuvor Saliha Özkol körperlich angegriffen hatte, weshalb drei separate Anzeigen bei der Polizei vorlagen. Im Jahr 2025 wurde er wegen Gewalt und Verletzung der Schutzanordnung zu drei Monaten Haft verurteilt und wurde nach Verbüßung seiner Strafe entlassen.
Der Mord an Saliha Özkol hat in der Gemeinde große Wellen geschlagen. Es wurde bekannt, dass die Mutter von vier Kindern heute nach dem Mittagsgebet auf dem Friedhof des Dorfes Aygün beigesetzt wird. Dieser traurige Vorfall löst Diskussionen über Gewalt gegen Frauen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen aus.
Quelle: www.diyaloggazetesi.com







